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Berufsbild und Karriere

Als Elementarpädagogin/Elementarpädagoge trägst du Verantwortung für Kinder vom 1. bis zum 6. Lebensjahr. Du begleitest sie am Anfang ihrer Bildungsreise und gestaltest den pädagogischen Alltag mit deinen eigenen Ideen. Du willst einen Job, bei dem Kreativität, Teamgeist und Eigeninitiative zählen? Wo du tagtäglich Kinder förderst und damit die Gesellschaft von morgen prägst. Als Elementarpädagogin/Elementarpädagoge bist du Alltagserforscher:in, Mutmacher:in, kreative:r Spielpartner:in und Wegbegleiter:in – jeden Tag anders, jeden Tag mit Sinn. Erlebe Abwechslung, Sicherheit und einen zukunftsfitten Arbeitsplatz. Lachen, Lernen, Entdecken – und Kinder zum Staunen bringen!

Einige Kompetenzen, auf die es in der Elementarpädagogik ankommt:

  • Kommunikationskompetenz
  • Interaktionskompetenz
  • Reflexionskompetenz
  • Kooperationskompetenz

Alle Kompetenzen findest du im Kompetenzrahmen für Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen.

Fakten zur Elementarpädagogik:

Bundesweit sind mehr als 388.000 Kinder in institutionellen Kinderbildungs- und
-betreuungseinrichtungen. Insgesamt arbeiten mehr als 71.000 Personen in institutionellen Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen. Jährlich werden rund 1.800 Stellen aufgrund von Pensionierungen, Umzügen, Karenz oder anderen Gründen frei. Wird eine Verbesserung der Strukturqualität in Form des Fachkraft-Kind-Schlüssels angestrebt, so werden laut einer Studie bis zum Jahr 2030 voraussichtlich rund 20.200 Elementarpädagoginnen/ Elementarpädagogen gebraucht.

Das elementare Bildungswesen in Österreich unterliegt laut Bundes-Verfassungsgesetz einer bestimmten Kompetenzverteilung: Der Bund ist für die einheitliche Ausbildung von Elementarpädagog/inn/en zuständig, während die Bundesländer die Rahmenbedingungen für elementare Bildungseinrichtungen regeln. Die Rahmenbedingungen variieren daher zum Teil zwischen den einzelnen Bundesländern.

Der Beruf der/des Elementarpädagogin/-pädagogen ist ein reglementierter Beruf. Das heißt, um Elementarpädagogin/-pädagoge zu sein, brauche ich eine entsprechende Ausbildung. Der Bund ist für diese Ausbildung zuständig und legt im AE-GG (Anstellungserfordernisse-Grundsatzgesetz) fest, welche Ausbildung zu absolvieren ist, um Elementarpädagogin/-pädagoge zu sein.

Es gibt zahlreiche Ausbildungsmöglichkeiten für unterschiedliche Zielgruppen: Ausbildungsangebote gibt es an der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (BAfEP), an der Pädagogischen Hochschule (PH), Fachhochschule (FH) und an der Universität. Nur wenn ich einen dieser Ausbildungswege erfolgreich abgeschlossen habe, darf ich als gruppenführende/r Elementarpädagogin/-pädagoge arbeiten.

Wo arbeitest du?

Als Elementarpädagogin/ Elementarpädagoge arbeitest du in einer elementaren Bildungseinrichtung (z.B. Kindergarten) und bist dort für die Bildung und Betreuung von Kindern vom 1. bis zum 6. Lebensjahr verantwortlich.

Wie bewirbst du dich?

Für die Anstellung von Elementarpädagoginnen/ Elementarpädagogen sind die Länder und Gemeinden bzw. die jeweiligen Rechtsträger der elementaren Bildungseinrichtungen verantwortlich. Konkrete Bestimmungen zur Anstellung legt jedes Bundesland in Landesgesetzen fest.

Fragen und Förderung

Bei Fragen rund um regionale Fördermöglichkeiten, Anstellungserfordernisse, Gehälter, gesetzliche Rahmenbedingungen, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten kannst du dich an die entsprechende Landesstelle wenden.

Kreativität

Ob Singen, kreatives Gestalten, Tanzen oder Bewegung – in der Elementarpädagogik unterstützt du Kinder dabei, ihre Talente und Interessen zu entdecken und förderst ihre Entwicklung auf vielfältige Weise.

Teamgeist

Teamgeist wird lebendig, wenn Kinder und Elementarpädagoginnen/Elementarpädagogen gemeinsam kreative Lösungen finden, voneinander lernen und in einer wertschätzenden Gemeinschaft wachsen.

Individualität

Du stärkst Kinder darin, selbstständig Herausforderungen anzugehen und ihrem Forscherdrang nachzugehen. Jedes Kind bekommt Raum, seine Persönlichkeit auszudrücken und eigene Wege auszuprobieren.

Alltagserfahrungen bilden

Bildung in der Elementarpädagogik heißt, Kinder auf ihrem eigenen Weg zu unterstützen: Sie dürfen selbst ausprobieren, entdecken und ihre Fragen erforschen – egal ob bei gemeinsamen Aktivitäten oder beim Freispiel. So lernen sie nicht nur Neues, sondern entwickeln auch Selbstvertrauen, Kreativität und soziale Fähigkeiten, während du sie individuell begleitest.

Du bist elementar für unsere Zukunft

Persönlichkeitsentwicklung

In der Elementarpädagogik geht es nicht nur um die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder, sondern auch um deine eigene Entwicklung. Während du Kinder darin unterstützt, selbstbewusst, empathisch und eigenständig zu werden, wächst du selbst an den täglichen Erfahrungen und entdeckst neue Seiten an dir. Voneinander lernen – miteinander lernen.